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micheel@bfw-dueren.de
d.micheel@yahoo.de
 


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  Impressum
 

 



COMPED-Home (CH)

Heim und berufliches Trainingszentrum für blinde/sehbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Phnom Penh/Kambodscha

COMPED-Home

COMPED-HOME ist ein berufliches Bildungsprojekt für blinde sehbehinderte junge Kambodschanerinnen und Kambodschaner der Thüringisch- Kambodschanischen-Gesellschaft e.V. (TKG).

Es wird gemeinsam mit deren Tochterorganisation COMPED (Cambodian Education and Waste Management Organization) und mit fachlicher Unterstützung der Berufsförderungswerks Düren gGmbH in Kambodscha durchgeführt.

Das Projekt startete im August 2010 mit den ersten 6 blinden Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ein blinder Lehrer für Punktschrift und ein Fachmann für Hühnerzucht (Rollstuhlfahrer) sorgen seitdem für eine fachlich fundierte Förderung und Unterweisung unserer Bewohner. Neben der Hühnerzucht werden noch eine Fischfarm und eine Schweinemast installiert. Ein Areal für den Gemüseanbau existiert bereits. Zurzeit besuchen noch 4 unserer Bewohner eine Regelschule, da sie noch der Schulpflicht unterliegen. Unser Ziel ist es, allen Bewohnern in einem einjährigen Training Kompetenzen in einer oder mehreren landwirtschaftlichen Disziplinen zu vermitteln. Hierdurch sollen sie in der Lage sein, ihre eigene und die Existenz ihrer Familien zu sichern, bzw. sichern zu helfen.

COMPED-Home sieht in der Gruppe der blinden und sehbehinderten jungen Menschen einen Personenkreis, der aufgrund starker gesellschaftlicher Ressentiments gegenüber dieser Form der Behinderung einer besonderen Unterstützung bedarf. Durch ein bisher in dieser Form nicht angebotenes berufliches Training sollen konkrete Lebensperspektiven angeboten und nicht zuletzt Vorurteile abgebaut werden. Ein individuelles Training in den Blindentechniken (erlernen der Brailleschrift, Mobilität und lebenspraktischer Fertigkeiten) erlaubt unseren Bewohnern, an den Unterweisungen in den verschiedenen Fachbereichen teilzunehmen und diese aktiv mit zu gestalten.

Bewohner von Comped-Home

Auch Bewohner mit besonderen musikalischen Begabungen werden entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert. Ein Musiklehrer steht bereit, den Unterricht hierfür zu gestalten.
Insgesamt wollen wir zunächst eine schulische und berufliche Förderung für 10 junge Menschen, die von Erblindung oder Sehbehinderung betroffen sind, schaffen. In einem Klima gegenseitiger Wertschätzung und Rücksichtnahme sollen die Bewohner von CH ein soziales Miteinander ohne Ausgrenzung erleben dürfen. Eine fachlich-pädagogische Betreuung, und methodisch und didaktisch aufeinander abgestimmte Trainingseinheiten vermitteln ihnen zunehmend Selbstwertgefühl und die Fähigkeit, in größtmöglicher Selbständigkeit ihr Leben selbst zu gestalten. Durch Zusammenarbeit/Austausch mit anderen kambodschanischen Bildungseinrichtungen will COMPED-Home Impulse setzen, die langfristig zu einer verbesserten gesellschaftlichen Anerkennung blinder und sehbehinderter Menschen beiträgt.

Unterbringung und Selbstverständnis


Unterricht
Das Seminarzentrum von COMPED wurde für die jetzige Arbeit teilweise umgebaut und den Bedürfnissen der neuen Bewohner angepasst. Schlafräume, Sanitäranlagen und ein eigener Unterrichtsraum sind geschaffen worden. Zentrale Anfangsaufgabe ist es, die blinden und sehbehinderten Bewohner allmählich von ihrem bisher fremdbestimmten Leben zu einer weitgehend autonomen Lebensweise zu begleiten. Hierzu gehören in hohem Maße auch die Übernahme von Verantwortung für sich selbst, aber auch für den Bereich der Wohngruppe als soziale Gemeinschaft.

Aktuelle Situation

Von den 10 zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen konnten bisher 6 Plätze besetzt werden. 4 der neuen Bewohner gehen noch eine Weile zur Schule.

Aufgaben der Bewohner
Hierbei werden sie durch die pädagogischen Kräfte des CH nach Kräften unterstützt.
Die älteren werden bereits beim Betrieb bzw. dem Aufbau der landwirtschaftlichen Projekte in die Pflicht genommen und müssen tatkräftig mit anpacken. Alle erhalten bei Bedarf eine ärztliche Versorgung, tägliche warme Mahlzeiten, Kleidung und ggf. den täglichen Transport zur Schule.
Etwa alle 2 Monate finanziert CH für alle Bewohner eine Fahrt nach Hause, zu ihren Familien, damit dieser wichtige Kontakt nicht abreißt. Wichtige finanzielle Unterstützung für die Umbauarbeiten, Finanzierung von Arztkosten, die Bereitstellung eines Fahrzeugs, von Unterrichtmaterialien, Hilfsmitteln und der Einrichtung der landwirtschaftlichen Projekte erhielten wir bisher von Friedensdorf International, Oberhausen und der CaritasStiftung Elisabeth Schwingen - Hilfe für Kinder in Not, Köln sowie von einigen privaten Spendern.

Patenschaften

Allein der Aufenthalt unserer blinden und sehbehinderten Betreuten wird durch die Übernahme von Patenschaften gesichert. 6 Paten konnten bisher gewonnen werden. Die 4 noch zur Verfügung stehenden Plätze können besetzt werden, wenn sich hierfür weitere Paten finden. Pateneltern zahlen für „ihre“ Patenkinder jährlich 400.-€. Eine andere Möglichkeit ist der Zusammenschluss zu einer Patengemeinschaft oder die Einzahlung in einen Patenfonds. Alle Pateneltern erhalten mehrmals im Jahr einen Bericht über die Entwicklung ihres Patenkindes, damit sie dessen Entwicklung mit verfolgen können. Natürlich sind auch Spenden in beliebiger Höhe willkommen, da ständig erhebliche Nebenkosten (Betreuungspersonal, medizinische Behandlungen, u.ä.) abgefangen werden müssen.



Kreuzau, 17. März 2011

Dieter Micheel Projektbetreuer der TKG

Tel.: 02427-8446
Mail: d.micheel@yahoo.de


Spendenkonto
Erfurter Bank e.G.
BLZ 820 642 28
Konto 18 19 100
Kennwort: COMPED Home
(Spendenquittungen für das Finanzamt werden zugeschickt)


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