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Ausstellung im Schleizer Landratsamt Von OTZ-Redakteurin Judith Albig Schleiz (OTZ). Die kleine, aber bewegende Schau "Das Kambodscha-Desaster" wird gegenwärtig im Foyer des Landratsamtes in Schleiz gezeigt. Die dunkle Vergangenheit und der hoffnungsvolle Blick auf eine bessere, hellere Zukunft sind auch durch die Farbgebung der Ausstellung deutlich gemacht. Möglich wurde die Exposition durch die thüringisch-kambodschanische Gesellschaft, die seit den 1990er-Jahren vor Ort schon sehr viel für die Menschen getan hat, vor allem die Kinder des Landes, das auch 30 Jahre nach der Befreiung von den Roten Khmer unter Pol Pot noch völlig verarmt und auf internationale Hilfe angewiesen ist. So wurden sechs Schulen gebaut, 80 direkte Patenschaften geknüpft, Brunnen gebohrt und Bibliotheken eingerichtet. "Unser Ziel ist die nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe", sagte der Vorsitzende der Gesellschaft, Mathias Geßner, und erklärte, dass es verlässliche Partner in dem Land gibt, die teilweise hier studiert haben, und die Projekte für die Hilfe aus Thüringen vorschlagen. "Wer Mitglied wird, spendet oder den (ebenfalls ausgestellten) Spendenkalender kauft, hilft 1:1 den Kindern in Kambodscha", so Mathias Geßner. Er und Lothar Schilling aus Rudolstadt stellten sich am Dienstag auch den Fragen über die Arbeit der Gesellschaft und ebenso den von jungen Leuten über die Geschichte des Königreiches, die Entstehung der Roten Khmer und ihr entsetzliches Wüten in den 1970er-Jahren. Ergänzt wird die Ausstellung mit Kinderzeichnungen aus einer der mit Thüringer Hilfe gebauten Schulen. 02.12.2009 |
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