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Neuerscheinung - Medien und Demokratisierung in Kambodscha Die TKG legt mit der Publikation "Medien und Demokratisierung in Kambodscha" den Projektbericht zum gleichnamigen Projekt vor. Mit Hilfe der Universität Erfurt, der NGO COMPED und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) konnte während der vierjährigen Projektdauer die Situation der Medienschaffenden in Kambodscha ausführlich analysiert werden. ![]() Jahre später, in den Sommern 2003 und 2008, fanden die dritten und vierten Nationalwahlen statt. Bereits wenige Stunden nach Schließung der Wahllokale ergaben Prognosen, einen erneuten deutlichen Sieg für die Kambodschanische Volkspartei (KVP) und dem Ministerpräsidenten Hun Sen. Durch diese eindeutige Bestätigung der politischen Grundausrichtung stellte sich folglich die Frage, inwiefern demokratische Strukturen und Denkmuster Eingang in die kambodschanische Gesellschaft gefunden haben. Untersucht wurde diese Fragestellung am Beispiel der Massenmedien, die im demokratischen Alltag eine derart wichtige Rolle einnehmen, dass sie in westlichen Demokratien gern als vierte Gewalt im Staat bezeichnet werden. Welche Rolle Massenmedien bei diesen Entwicklungen einnehmen, ob sie diese hemmen oder beflügeln, ob Medien in ihrer Arbeit behindert oder ihnen freien Lauf gelassen wird, dies zeigt die vorliegende Analyse anhand des kambodschanischen Beispiels. Kambodscha entpuppt sich hierbei als komplexer Sonderfall, der aufgrund der zeitlich parallel ablaufenden Prozesse aufschlussreiche Ergebnisse erwarten lässt. Der Projektbericht kann unter dem Titel "Medien und Demokratisierung in Kambodscha" beim Frank&Timme-Verlag bestellt werden. |
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