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Patenelterntreffen 2006
Vor dem Kambodschanischen Abend am 23. September trafen sich am Nachmittag in der Kleinen Synagoge in Erfurt alle Eltern mit kambodschanischen Patenkindern der TKG.
Zum zweiten Patenelterntreffen lud Carmen Schenderlein in den Veranstaltungsraum der kleinen Synagoge ein. Besonders die Anwesenheit der kambodschanischen Gäste Chau Kim Heng und Sam Phalla freute die Pateneltern. Zusammen mit Derlef Gutjahr erläuterte Chau Kim Heng, der Leiter der Partner-NGO COMPED und kambodschanischer Zuständiger für die TKG-Patenkinder, seine Arbeit vor Ort.  | Die AG 'Patenschaften' stellt sich vor |
Vor allem wurde das nachvollziehbare Problem diskutiert, dass die Betreuung der mittlerweile 50 Schul- und Ausbildungspatenschaften den ehrenamtlich Tätigen zunehmend überfordert. Die Bezahlung einer Aushilfskraft (vielleicht aus den Kreisen der unterstützten Auszubildenden) wurde überlegt, problematisch ist in diesem Fall jedoch, dass dann die TKG-Maxime '100% des Geldes an die Kinder' nicht mehr zutreffen würde. Die Pateneltern sahen das aber insgesamt als nachvollziehbar und notwendig an. In der abschließenden Diskussion wurde von den Pateneltern auch das Engagement der deutschen und kambodschanischen Verantwortlichen gelobt. Hier bemüht man sich stets um ausreichenden Kontakt von Eltern und Patenkindern, was angesichts Sprachbarrieren und großen Entfernungen nicht immer ganz einfach ist.  | Zur Kaffeepause an der Gera |
Eine solche Mögichkeit zur Kontaktaufnahme bot auch wieder der Besuch der kambodschanischen Partner in Deutschland. Chau Kim Heng brachte einige Briefe, Geschenke und Fotos der Kinder mit, in denen ihre Dankbarkeit zum Ausdruck kam. Immer wieder wurde an diesem Nachmittag angesprochen, wie wichtig und sinnvoll diese Form der Hilfe ist. Das sah man auch an den glücklichen Gesichtern der Kinder auf den Fotos die zum Patenkinder-Treffen 2004 in Kambodscha geschossen wurden. Besonders deutlich wird das auch am Beispiel eines Mädchens, die mit der Unterstützung ihrer Pateneltern eine Ausbildung zur Näherin machen konnte und mittlerweile eine eigene, erfolgreiche Nähstube betreibt. Ihr größtes Ziel ist es, später selber andere Mädchen auszubilden und ihnen so eine Chance zu geben, der schlimmsten Armut zu entfliehen.
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