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Ein Wasserbrunnen für Frau Mao Leng Endlich Wasser für den täglichen Bedarf ... ![]()
Ursprünglich wohnte Frau Mao Leng glücklich zusammen mit ihrem Mann und ihren acht Kinderrn. Nachdem sich aber Aids zunehmend in Kambodscha verbreitete, verlor Frau Mao Leng eine ihrer Toechter und deren Ehemann. Die Verantwortung für den kleinen Sohn, der beide Eltern verloren hatte, wurde den Großeltern übertragen. Diese Last konnten die Grosseltern Leng noch meistern, Großvater und –mutter konnten sich gegenseitig bei der Erziehung und dem Unterhalt des Enkelkindes helfen. Dann aber erkrankte der Großvater an Lungenkrebs und verstarb. Nun war die Grossmutter alleine für das Enkelkind verantwortlich. Der Alltag wurde schwierig. Aber immer noch hörte die Tragödie nicht auf. Ihre zweite Tochter traf das gleiche Schicksal wie zuvor ihrer Schwester: ihr Mann ist vor zwei Jahre ebenfalls an Aids verstorben. Die Tochter war nun allein für drei Soehne verantwortlich, von denen zudem zwei Kinder behindert sind. Auf dem Land kann sie unmöglich das für den Lebensalltag notwendige Geld verdienen. Daher musste sie sich dazu durchringen, nach Phnom Penh zu gehen um dort Arbeit zu suchen. Trotz aller Anstrengung verdient sie nicht mehr als 100 US$ pro Monat. Sie besucht ihre Kinder so oft sie kann. Die Verantwortung, sich um ihre drei Kinder zu kümmern bleibt bei der Großmutter Mao Leng, die sich nun um vier Enkelkinder kümmern muss. Von den ganzen Muehen des täglichen Lebens konnte COMPED und die TKG nun der Familie eine kleine Last abnehmen, die deren Alltag doch erheblich erleichtert: im Rahmen eines Patenschaft-Projektes wurde der Familie ein Brunnen finanziert. Bisher musste Frau Mao jeden Tag weit zu den Nachbarn gehen, um eimerweise Wasser fuer den täglichen Bedarf zu holen. COMPED hat sich entschieden, einen Wasserbrunnen für die Familie zu finanzieren. Der einfache Wasserbrunnen kostete ca 120 USD und wurde im Mai diesen Jahres in nur einem Tag fertig gestellt. 36 m tief mussten die Brunnenbauer bohren. Mit dem neuen Brunnen auf dem Hof ist nun jederzeit Wasser für den Haushalt verfügbar. Das Brunnenwasser hat zwar keine Trinkwasserqualität, aber dafür wird das Wasser einfach vorher abgekocht. Die Versorgung der Tiere mit Wasser geht nun ebenfalls mit deutlich weniger Zeit- und Kraftaufwand von der Hand. Zudem kann Frau Leng nun auch ihren Gemüsegarten waehrend der Trockenzeit bewirtschaften. Das ist eine weitere große Hilfe fuer die ganze Familie. Frau Leng und ihre Familie bedanken sich sehr herzlich bei COMPED und der TkG. Ihnen wurde ein grosse Hilfe zuteil. Annette Wilcke Phnom Penh, Oktober 2011 Weitere Bilder zum Artikel Auf dem Hof der Familie Lang wird nach dem richtigen Ort für den neuen Brunnen gesucht
Die Brunnenbauer beginnen mit ihrer Arbeit Die Brunnenlöcher sind gebohrt. In direkter Nähe vor dem Haus der Familie Lang ensteht der Brunnen Der fertige und viel genutzte Brunnen; aufgenommen im Oktober 2011 |
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Auf dem Hof der Familie Lang wird nach dem richtigen Ort für den neuen Brunnen gesucht
Die Brunnenbauer beginnen mit ihrer Arbeit
Die Brunnenlöcher sind gebohrt. In direkter Nähe vor dem Haus der Familie Lang ensteht der Brunnen
Der fertige und viel genutzte Brunnen; aufgenommen im Oktober 2011