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Schriftenreihe der Thüringisch Kambodschanischen Gesellschaft
Die Khmer Rouge, der III. Indochinakrieg und Kambodscha im Focus von Dokumentarfilmen des DDR-Dokumentarfilmstudios H&S (1979-1983). Von Hannes Riemann Im Auftrag der SED produzierte zu Beginn der 80er Jahre das DDR-Dokumentarfilmstudio Heynowski und Scheumann (Studio H&S) seine Kampuchea-Trilogie. Die Filme waren Teil der ideologischen Unterstützungskampagne der DDR für die 1979 gegründete Volksrepublik Kampuchea. Der Autor untersucht das in den Filmen enthaltene Interpretationsangebot für die Ereignisse Khmer Rouge Regime und III. Indochinakrieg, verortet es im historischen Kontext und stellt es den aktuell-politischen Bedürfnissen der DDR-Entscheidungszentrale gegenüber. Dabei wird deutlich, dass das Studio H&S nicht bereit war, den Bedürfnissen seiner Auftraggeber Rechnung zu tragen. Dokumentarfilme bewegen sich objektiv in einem Spannungsverhältnis zwischen den Komponenten Ereignis, Abbild und Produzent. Der Autor betrachtet in dieser vorliegenden mediengeschichtlichen Arbeit alle drei Komponenten gleichwertig. Die Filmanalyse folgt der Frage: Wer vermittelt wem welches Bild eines Ereignisses wie und warum? Inhaltsverzeichnis und Einleitung (PDF, 200 KB) Als Buch bestellen (per E-Mail; Preis: 10,- Euro + 2,- Euro Versand) Der Autor Hannes Riemann, geb. 1975 in Halle/Saale, ist Promotionsstudent für Zeitgeschichte an der Universität Potsdam, an der er zuvor Geschichte, Medien- und Politikwissenschaften studierte. Er hat Südostasien mehrfach bereist und 2007 mehrere Monate im Projekt Youth For Justice and Reconciliation der kambodschanischen NGO Youth For Peace mitgearbeitet. |
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